Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt nimmt Flüchtlinge aus Moria auf

Die Bundesregierung erzielt eine Einigung.

Foto: Lydia Geissler - stock.adobe.com

Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, 1.553 Flüchtlinge aus dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufzunehmen – zusätzlich zu der bereits beschlossenen Aufnahme von 150 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Sachsen-Anhalt wird davon etwa 50 aufnehmen, hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff angekündigt. Die Verteilung richtet sich dabei nach dem Königssteiner Schlüssel. Der regelt gemeinsame Projekte der Länder, wie z.B. gemeinsame Finanzierungen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat noch einmal betont, dass die von Deutschland aufgenommen Flüchtlinge alle Familien mit Kindern sind, die bereits von den griechischen Behörden einen Asylbescheid bekommen haben.

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